Den neuen Instagram Algorithmus 2018 verstehen & clever nutzen 

skoopr Blog   •  3. September 2018

Dass Musiker wie Justin Bieber oder Rihanna, Sportler wie Mats Hummels oder Dirk Nowitzki auch auf Instagram zu finden sind, ist heute das normalste der Welt. Selbst Politiker wie Cem Özdemir oder der milliardenschwere Unternehmer Bill Gates posten regelmäßig Inhalte auf Instagram.

Das hat zwei Gründe, zum einen erreicht man auf Instagram so gut wie mit keinem zweiten sozialen Netzwerk auch die jüngeren Generationen direkt mit eigenen Inhalten ohne Zwischenfilter. Zum anderen wird die Plattform auch bei Menschen im mittleren Alter immer populärer. Soll heißen, selbst in seinem achten Lebensjahr wächst das soziale Netzwerk immer noch stark weiter. Diesen Umstand versuchen viele mittelständische, aber auch kleine regionale Unternehmen für sich zu nutzen.

Sie erstellen einen Account und posten oft ohne Plan und Konzept und merken dann schnell, dass sie auf Grenzen stoßen. Sie kriegen kaum oder gar keine Likes. Das Interesse für ihren Account bleibt und die Motivation für die eigentlich so schöne Idee flacht ab. Die Gründe warum das Unterfangen ,,Instagram Business“ beim ersten Anlauf nicht von Erfolg gekrönt ist, sind meist vielschichtig. Doch unsere Erfahrungen haben uns gezeigt, dass dies meist mit dem Algorithmus von Instagram zu tun hat. Die Entwickler von Instagram setzen auf eine künstliche Intelligenz, die nach eigenen festgelegten Kriterien bestimmt, welche Posts in dem Feed eines Nutzers auftauchen. Das bedeutet also, dass sich die entscheidende Frage bezüglich des Instagram Contents etwas anders anhören dürfte, als die meisten Menschen erwarten würden. Die Frage lautet nicht „wie kriege ich so schnell wie möglich so viele Likes und Follower wie möglich“, sondern „wie poste ich richtig, um auch wirklich im Newsfeed meiner Zielgruppe zu landen“?

Denn viele Likes und sogar Follower können entgegen der Erwartung sogar ein Hindernis sein. Viel wichtiger ist es die drei großen Faktoren zu verstehen, die ausmachen, ob ein Instagram Account gelungen ist oder nicht.

1. Interesse bzw. Relevanz

Der Algorithmus filtert sehr stark danach ob und inwieweit ein Bild oder ein Video tatsächlich relevant für den einzelnen Nutzer ist. Daher sollten auch ganz gezielt passende Hashtags verwendet werden. Es geht nicht um die Anzahl der Hashtags, sondern hauptsächlich welche zu dem Post passen. Zudem sollte der Account hauptsächlich anderen inhaltsähnlichen Accounts folgen, da dies dazu führt, dass die Wahrscheinlich erhöht unter der Rubrik „vorgeschlagene Nutzer“ öfter gelistet zu werden.
Was nicht mehr so effektiv wie früher funktioniert, ist die Nutzung von Bots, Interaktionsgruppen etc. welche bezwecken einen künstlichen Push herbeizuführen. Der Algorithmus ist sehr gut darin programmiert und trainiert, solche Aktivitäten zu tracken bzw. auszumachen und „abzustrafen“. Instagram achtet stark darauf als Netzwerk selber „organisch“ zu wachsen und erwartet dies auch von seinen Nutzern.

2. Aktualität

Es ist wichtig regelmäßig zu posten. Es reicht durchaus alle ein bis zwei Tage ein einzelner Post. Doch es sollten keine Wochen oder gar Monate zwischen den Posts liegen, denn damit ist die Gefahr groß bei den Nutzern und Followern mit der Zeit als weniger relevant eingestuft zu werden.

3. Networking is King

Interaktionen sind das was uns an den sozialen Netzwerken reizt. Und diese sind auch für das Wachstum essentiell. Denn um vorwärtszukommen sind regelmäßige Likes, Kommentare und auch Shares sehr vorteilhaft. Das heißt, wer viele aktive und loyale Follower hat, ist automatisch im Vorteil. Um diese auch weiterhin und auch noch neue für sich begeistern zu können, sollten Anreize geschaffen werdenm, die dafür sorgen, dass die Bereitschaft sich zu involvieren gegeben sind: zum Beispiel durch das regelmäßige veranstalten von Gewinnspielen, welche ein Follow, Like und gegebenenfalls ein Teilen voraussetzen. Auch wenn die Auswirkungen nicht immer unmittelbar spürbar sind, wird der Algorithmus im Hintergrund dafür sorgen, dass das Netzwerk größer wird und somit mehr Leute erreicht werden
Instagram kann vor allem zu Beginn sehr undurchsichtig wirklich, doch wenn der Algorithmus prinzipiell erst einmal verstanden wurde, ist das Umgehen mit diesem kein Hexenwerk.

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Über den Autor: Jesse-Christ Kanku Mwamba
Jessi Mwamba ist als Kommunikationsmanager bei skoopr tätig. Derzeit studiert er Politikwissenschaften an der Universität Duisburg-Essen. Erfahrungen im Bereich Social Media gewann er vor allem durch jahrelange Tätigkeiten als Community-Manager in unterschiedlichen Internetforen.

By |2018-10-20T13:42:01+00:00September 3rd, 2018|