„War for Talents“: Recruiting wird immer digitaler

skoopr Blog   •  24. September 2018

Wir befinden uns in Mitten eines großen Wandels der menschlichen Kommunikation und Interaktion. Die neue digitale Welt beeinflusst alles: Vom Entertainment über Vertrieb bis hin zu bewährten Techniken wie dem Recruiting. 

Im Recruiting dreht sich alles darum Vakanzen zu besetzen. Und das nicht irgendwie, sondern bestmöglich. Es sollen so viele Kandidaten wie möglich zur Bewerbung motiviert werden, um dann den Kandidaten der die Jobanforderungen am besten erfüllt, selektieren zu können. Klassische Recruiting-Strategien sind beispielsweise Jobinserate in Zeitungen oder Karrieremessen, aber auch diese Kanäle unterliegen dem Wandel. Absolventen kommen oftmals gar nicht erst mit Jobangeboten in Zeitungen in Kontakt. Recruiting wird digital.

Digitales Recruiting beschreibt den Prozess der Personalbeschaffung unter besonderem Einfluss von digitalen Medien. Diese können Websites wie LinkedIn, Xing oder Monster sein, aber auch Blogs, e-Newsletter oder digitale Selektionstools. Sogar Karrieremessen sind nicht mehr immer physisch, mittlerweile gibt es Virtual Reality-Karrieremessen, die es Kandidaten erlauben, von überall auf der Welt an Messen teilzunehmen. In Deutschland findet mittlerweile das Recruiting hauptsächlich online statt. Dieser Wandel fordert den Recruitern ein anderes Skillset als bisher ab. Unternehmen müssen ihre Recruiter fortbilden um kompetitiv im „War for Talents“ zu bleiben

In Bezug auf die Digitial Recruituing-Strategie gibt es keinen „one size fits all“-Ansatz. Eine Strategie, die für Unternehmen A funktioniert, kann in Unternehmen B kläglich scheitern. Sowohl das Unternehmen mit seiner Kultur, als auch der Kontext sind entscheidend. Um den digitalen Recruiting Prozess zu optimieren gibt es verschiedene Schritte, welche berücksichtigt werden sollten:

  • Employer Branding: Ein Unternehmen muss sich als Arbeitgeber digital positionieren und sich darüber von Mitwettbewerbern abgrenzen.
  • Ziele müssen gesetzt werden: Diese müssen Auskunft über die Zielgruppe, den Zeitrahmen, die genutzten Methoden und den nachfolgenden Follow-Up Prozess inklusive Erfolgsevaluation geben.
  • Ein kontinuierliche Austausch mit Kandidaten muss geschaffen werden.
  • Nachrichten und Kommunikation müssen einheitlich gestaltet werden.
  • Nachrichten und Informationen sollten zudem kurz und prägnant gehalten werden: Online werden Text oft nur überflogen, also haltet Texte so kurz wie möglich und sagt so viel wie nötig.
  • Selektives Vorgehen: Posts auf Social Media Plattformen sollten geplant sein und sich aus den gestellten Zielen ableiten lassen. Das Spammen von sich wiederholenden Posts muss vermieden werden.

Brauchen Sie Hilfe Ihre digitale Recruiting Strategie auszupfeilen und zu verbessern, dann stehen wir Ihnen gerne beratend zur Seite, damit Sie im „War for Talent“ einen entscheidenden Vorteil erlangen.

Kontaktieren Sie uns, um Ihr Unternehmen digital voranzutreiben!

Über den Autor: Dominik Kreuzenbeck
Dominik Kreuzenbeck ist als Kommunikationsmanager bei skoopr tätig. 2017 erhielt er seine Bachelor of Arts-Urkunde im Studiengang Business Psychology. An der University of Edinburgh spezialisierte er sich auf Human Resource Management und schloss dort das Master-Studium ab.

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